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Donnerstag, 14.02.2013

Unter der Lupe: Neue Suchfunktion von Facebook in der Testphase

Was ist dran an der Facebook Graph Search?

Seit kurzem ist die neue Suchfunktion Graph Search in einer Betaversion auf Facebook verfügbar. Derzeit können allerdings nur ausgewählte User darauf zugreifen, die Facebook in Englisch nutzen.

Wie funktioniert die Facebook Graph Search?

In der Graph Search kann man nach Personen, Fotos, Orten und Interessen suchen. Weiterhin soll auch eine Websuche über den Anbieter Bing möglich sein.

Durch die Graph Search können mehrere Suchkriterien miteinander verknüpft werden, beispielsweise „Personen, die München wohnen und sich für Online-Marketing interessieren“.

Die von Facebook ermittelten Suchergebnisse sind davon abhängig:

  • welche Daten jeder einzelne Nutzer teilt (über die Privatsphäre-Einstellungen) und 

  • wie stark die Beziehung zwischen einer Person und einer Facebook-Seite ist. Je relevanter diese Beziehung ist, desto eher wird ein Suchergebnis in Graph Search angezeigt.

Daten, die für die Einordnung eines Ergebnisses genutzt werden, basieren nicht auf Inhalten, die über offene APIs erstellt wurden und auch nicht auf Open-Graph-Technologie (Spotify) oder Text-Statusupdates. 

Ein neues Werbeumfeld?

Mit der neuen Suchfunktion können Zielgruppen sehr detailliert nach Interessen gefiltert werden, was wiederum eine einzigartige Gelegenheit für gesponserte Anzeigen und die Integration bezahlter Medien ist.

Aktuell plant Facebook allerdings noch nicht, die Graph-Search Funktion für die werbliche Nutzung auszuweiten.

Was kann ich tun, um mich vorzubereiten?

  1. Es lohnt sich weiterhin auf Facebook aktiv zu sein und dabei verschiedene Inhalte zu nutzen, um jeden Fan zielgruppengerecht anzusprechen. Dabei gilt es zu beachten, dass Fotos und Videos unbedingt auf Facebook eingebunden sein müssen – nicht etwa über Youtube oder ähnliche Kanäle.

  2. Die Wahrscheinlichkeit in den Suchergebnissen bei Graph Search zu erscheinen erhöht sich durch die Verwendung von sogenannten Tags. Kurz: Je mehr Schlagwörter und Beschreibungen, desto besser. 

  3. Ergänzen Sie bei Posts, Fotos, Videos den Ort der Aufnahme. Somit können Sie beispielsweise bei den Suchergebnissen für eine bestimmte Stadt erscheinen.

  4. Bei der Konzeption von Werbeaktionen sollte das Ziel sein, die Beziehung zwischen einem User und einer Facebook-Seite zu stärken, z.B. durch Tags in Fotos.  

  5. Achten Sie auf eine gute Gliederung Ihrer Facebook-Seite. 
Diana Lindner

Ansprechpartner

Diana Lindner

Projekt- und Marketing Manager

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